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E-Book-Flatrate von Amazon: Kindle Unlimited startet in Deutschland

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Amazon startet die E-Book-Flatrate Kindle Unlimited in Deutschland. Zum Preis von 9,99 Euro pro Monat erhalten Kunden Zugriff auf mehr als 650.000 E-Books, die sich mit allen Kinde-E-Book-Readern sowie mit den Kindle-Lese-Apps für Mobilgeräte und Computer nutzen lassen.

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Mit der oben genannten Zahl stellt Amazon das Angebot von Konkurrenzprodukten wie Skoobe oder auch Readfy zunächst natürlich in den Schatten. Allerdings solltet ihr berücksichtigen, dass hier offenbar auch ein großer Teil englischsprachiger Titel mitgezählt wird. Zudem bedeutet Kindle Unlimited längst nicht, dass sich die komplette E-Book-Bibliothek von Amazon damit nutzen lässt. Nur ein Teil des Buchangebots steht im Rahmen der neuen E-Book-Flatrate zur Verfügung. Hilfreich mit Blick auf eine realistische Einschätzung des Angebots ist somit in jedem Fall das von Amazon angebotene kostenlose Probeabo.

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Beliebte mit Kindle Unlimited erhältliche Titel sowie redaktionelle Buchempfehlungen lassen sich hier einsehen, alternativ bietet Amazon die Möglichkeit, den kompletten Buchkatalog nach Kindle-Unlimited-Büchern gefiltert zu durchsuchen. Die per E-Book-Flatrate erhältlichen Titel sind jeweils mit einem kleinen „KindleUnlimited“-Logo gekennzeichnet.

Falls ihr das Probeabo abschließt und nicht überzeugt seid, vergesst nicht eure Mitgliedschaft innerhalb von 30 Tagen wieder zu kündigen. Dies geschieht über die persönlichen Konto-Einstellungen. Mit der Kündigung werden automatisch auch alle per Kindle Unlimited geliehenen Bücher von euren Geräten entfernt.

Dienstag, 07. Okt 2014, 8:12 Uhr — Chris
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  • Für Vielleser ist das sehr interessant. Ich hoffe, dass in Kürze die meisten Verlage und Privatautoren mitspielen. Ich lese manchmal 3-4 Bücher im Monat und bin dann oft 30-40€ los, das ist schon happig.

    • Ist ein nahezu angemessener Preis im Durchschnitt 10€ auszugeben pro Buch. Diese ganze Flatrate-Mentalität macht alles kaputt. Sowie in der Musikindustrie. Der Autor/Interpret soll für seine Arbeit anständig entlohnt werden. Amazon ist eh eine Sache für sich, die man langsam mit Vorsicht genießen sollte.

      • Wo bitte machen denn Flatrate-Angebote etwas kaputt?! Die Autoren sollen auch ordentlich bezshlt werden, dies geschieht auch nach ordentlichen Verhandlungen. Der einzige der sich dagegen stellt, ist der immer unnützer werdende Verlag! Der mit wenig Aufwand und dem größten Anteil um seine Pfründe fürchtet!!! Zurecht! Buchpreis 5.- sind ohne Druck, Lager, Logistik, etc. mehr als gerechtfertigt. Wenn jeder Autor davon auch nur einen Euro sehen würde, wäre das viel! Den Rest streicht der Verlag, wofür auch immer, ungerechtfertigter weise ein! Ein Flatrate-Angebot begrüße ich daher sehr, da hier auch mehr Kunden angesprochen werden…

      • Das mit den Verlagen als „man in the middle“ ist in Zeiten des Internets wirklich interessant… Hmm…. EBooks können von Autoren womöglich wirklich autonom vertrieben werden.
        Nur dient der Verlag zu viel mehr: Druckereien, Korrekturen, Verbindungen, Geldgeber für Jung-Autoren….
        So einfach ist das alles wieder nicht..

      • @Christao
        Die Industrie macht sich selber kaputt wenn sie nicht auf neue Trends reagiert.
        Ich habe mir mehr als ein Jahrzehnt keine CDs gekauft, ganz einfach weil ich portable CD-Player nicht mag, aber die meiste Musik unterwegs hören will.
        Ich habe mir auch keine Musik Online gekauft. Apple hat zwar ein schönes Angebot, aber es bindet auch an Apple. Ich müsste also für den mobilen Musikgenuss ein iPod oder iPhone kaufen. Ich habe zwar immer mal ein iPhone, allerdings sagt mir persönlich iOS nicht zu. Ich nutze es also eher selten.
        Nun bekommt die Musikindustrie (und die Künstler) nach Jahren der Abstinenz endlich wieder Geld von mir weil es plattformunabhängige brauchbare Flatrates gibt (Spotify & Co).

        Bei eBooks ist es noch nicht ganz so kritisch. Die kaufe ich mir bei Amazon für meinen Kindle. Auf die Flatrate werfe ich mal ein Auge, kann jetzt aber noch nicht mit Gewissheit sagen ob ich die wirklich nutze. Richtige Bücher kaufe ich mir auch seit Jahren nicht mehr. Nimmt mir für 1-2 mal lesen zuviel Platz weg, zum wegwerfen ist es mir aber auch zu schade und zum verkaufen hatte ich nie Lust :D

      • Also ich gehe grundsätzlich kn die Bücherei und zahle nur einen geringen Jahresbeitrag. Und jetzt?

      • Denknochmalnach

        Sonari weiß wohl noch nicht das iTunes Songs auch ohne Apple-Geräte prima laufen.

        Ihr leiht nur die Bücher. Nachdem ihr kündigt habt ihr gar nix mehr. Das mit einen Kauf zu vergleichen ist schon etwas Hirnrissig.

  • Wenn hier, genauso wie bei Prime, in der App auch Titel angezeigt werden die nicht zum Angebot gehören und (zumindes bei mir) keine direkte Kauf/Ausleih Option anbieten, kanns sehr frustrierend sein. Mal sehen was da kommt. Bis dahin empfehle ich jedem noch die nette Stadt-/Unibibliothek in der näheren Umgebung…

  • Ne, ne, ne … Wenn dann iBooks und das auch nur SUUUPPPEEERRR selten. Ich kaufe meine Bücher lieber gebraucht für unter einen Euro. Da komme ich in zwei Monaten vielleicht auf nen 5er.

    • In der Tat, es gibt Dinge die als Flat einfach nicht zünden. Allein der Geruch eines alten Buches – Ein Traum der zum richtigen schmökern einfach dazugehört. Ich kaufe bei Rebuy und so; auf 10 EUR im Monat würde ich nie kommen und ich lese wirklich viel!

      • Üüüääähhhhh….. Der Geruch eines alten Buches?! Da kann ich prima drauf verzichten. Genauso gut wie auf Bücher aus der Leihbücherei. Wer weiß, wer da mit seinen Popelfingern schon alles dran war…. Bäh! Da lob ich mir doch meinen Kindle!

      • Der Geruch eines alten Buches ist wirklich geil. Aber im Dunkeln lesen, nicht umblättern müssen und nicht das Gefühl haben einen Backstein in der Hand zu halten sind noch geiler :)

  • Ich finde es eine Frechheit. Ich persönlich lese nicht viel, aber trotzdem finde ich, muss es nicht alles für fast umsonst geben. Das gleiche gilt für Musik. Aber das werden die Kiddis nie verstehen, dass ein schönes Buch im Regal, eine Schallplatte oder CD mehr Wert hat und haben wird, als ein digitaler Download. Wenn man in 20 Jahren ein Buch mit Widmung öffnet, oder eine Schallplatte auflegt, dann hängen da Erinnerungen und Persönlichkeit dran. Das ist das Schöne. Das wird mit etwas Digitalem nie funktionieren. Das einzige was ich gut finde, ist die Auto-Rip Funktion. Ich kaufe etwas Physisches und bekomme das Digitale gratis dazu. So sollte es bei den Büchern auch sein und nicht anders.

    • Denknochmalnach

      Sind doch selbst Schuld. Die Zahlen 10€ im Monat haben nach 2 Jahren ca. 220€ ausgegeben kündigen und haben nix mehr. Die kommen schon noch drauf.

    • Wo ist das Problem? Das Andere wurde doch dadurch nicht abgeschafft! Flatrates für Bücher, Filme oder Musik musst du eher mit Ausleihen statt Kaufen vergleichen. Du besitzt nämlich kein Stück davon. Ärgerst du dich genauso über Bibliotheken und Videotheken? Es ist einfach nur eine neue Zeitrechnung.

    • Hallo User, da musst man auch das nötige „Klein“geld dafür haben. Um an genügend Bücher zu kommen, wäre mir die Flatrate recht. Natürlich besitze ich auch einige kostbare Bücher, aber es kommt doch auf den Inhalt an. (Ich habe als Student sogar die Reclamheftchen gelesen.)

  • Amazon gibt ganz schön Gas in letzter Zeit, sogar das fire phone wurde für 10€ verschleudert :P
    Wurden ja außerdem erst neue kindles vorgestellt.

  • „Autorip“ beim Kauf eines gedruckten Buches fänd ich schick! So wie es bei Amazon schon für viele CDs möglich ist.

  • ich mag die Onleihe!
    Hörbücher und Bücher in großer Auswahl. 10€ Jahresgebühr ist auch nicht viel. Zu beantragen in der Stadtbibliothek.

  • 9.99 monatlich ist ok. Aber dann müssen ja täglich ca. 21.666 Bücher gelesen werden. :(

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