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Neustart mit Pro-Ambitionen:

Algoriddim veröffentlicht djay Pro für Mac

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Die djay-Entwickler Algroriddim melden sich mit einer umfangreich überarbeiteten Neuauflage ihrer Mixing-Software auf dem Mac zurück. Das neue djay Pro löst die seit 2006 erhältliche Vorgängerversion ab und zielt mit gewohnt intuitivem Interface aber auch etlichen speziellen, eher für fortgeschrittene Anwender attraktiven Features auf Hobby-DJs und Profis zugleich.

djay-pro-500

Die gleichzeitige Ausrichtung auf professionelle DJs ist bei Algoriddim neu und so haben die Entwickler mit Blick auf die optimale Mac-Unterstützung alle Register gezogen. Die djay Pro ist für 64-Bit-Prozessoren sowie Retina-Bildschirme optimiert und unterstützt ausdrücklich auch den 5K-Bildschirm des neuen iMac in vollem Umfang.

Auch mit Blick auf die integrierten Funktionen will man beide Anwendergruppen bestmöglich zufriedenstellen. Das klassische Turntable-Layout mit zwei nebeneinander platzierten Decks bleibt erhalten, alternativ lassen sich bis zu vier virtuelle Decks in verschiedenen Waveform-Ansichten darstellen und gleichzeitig benutzen. Ergänzend dazu stehen Live-Sampler und Drum Pads sowie verschiedene Effekte zur Verfügung. Das komplette Interface ist nun für Multitouch-Bedienung, somit lassen sich Regler und Knöpfe schnell und sicher mittels zwei Fingern auf dem Trackpad bedienen.

5-Four-Deck-Vertical

Ähnlich wie wir es bereits von den djay-Apps für iOS kennen, wurde nun auch auf dem Mac die Spotify-Bibliothek integriert. Mit einem Spotify-Premium-Abo könnt ihr somit alternativ zu den in eurer iTunes-Bibliothek gespeicherten Titeln auch die komplette Bibliothek des Musikstreaming-Anbieters für eure Mixes benutzen. Wer kein Spotify-Abo besitzt und die Funktion testen will, bekommt mit dem Kauf von djay Pro eine sieben Tage gültige Trialversion von Spotify.

Die ebenfalls von djay für iOS bekannte Automix-Funktion ermöglicht nun auch auf dem Mac vollautomatisierte Mixes. Über die integrierte Aufnahmefunktion könnt ihr eure Zusammenstellungen wahlweise als AAC oder WAV aufzeichnen und an iTunes übergeben.

4-Sampler

Laut Algoriddim ist die neue Mac-Version von djay mit mehr als 50 professionellen MIDI-Controllern von namhaften Herstellern kompatibel, darunter Pioneer, Numark und Reloop. Zudem unterstützt die Software USB-Interfaces sowie den Anschluss von externen Audioein- und -ausgabegeräten.

Wie bereits die iOS-Apps unterstützt auch djay Pro für Mac die Synchronisierung über iCloud. Hierbei lassen sich Cue Points und weitere Metadaten auf abgleichen.

Eine ausführliche Auflistung aller Features von djay Pro für Mac findet sich im Mac App Store sowie auf der Webseite der Entwickler. djay Pro ist vorübergehend zum Einführungspreis von 44,99 Euro erhältlich, der volle Preis soll später bei 69,99 Euro liegen.

Donnerstag, 18. Dez 2014, 15:26 Uhr — Chris
9 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
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  • Schade das die Spotify Integration nicht mit der nicht „pro“ Version, die es ja jetzt im Mac Store nicht mehr gibt, funktioniert.
    Will mir jetzt nicht extra die neue Version kaufen, wegen Spotify. :(

  • Wie ist das mit der Spotify Integration überhaupt? Kann ich mir die Lieder wie mit der Spotify App auch offline runterladen und ablegen?

    • Automix: nicht Pro
      Spotify: nicht Pro

      Ein Pro hat seine Musik gekauft auf dem Rechner oder im Koffer. Und lässt nicht den Rechner mixen…

      • Gut, ein einfaches Ja oder Nein hätte zwar auch greicht, aber ich habe verstanden. Die Frage wäre halt gewesen, wenn man kurz vorher feststellt, mist, mir fehlt noch ein Lied, schnell Spotify checken, offline verfügbar machen, ready to go. Ich hab Spotify nur mal 3 Monate ausprobiert, ich bin sonst lieber einer derer, die Musik direkt „besitzen“. ;) Interessiert hätte michs halt ob bzw. wie das funktioniert.

    • Spotify nicht Pro??? Wenn sie Offline zugängig ist? Muss alles immer noch genau so gemacht werden wie vor 10 oder 15 Jahren???
      PS: Spotify bezahlt man ja auch monatlich.

  • what is a dj if he can´t scratch?

    dieser ganze schnick schnack da, einfach zwei 1210, nen Mixer, nen Kopfhörer
    und das gute alte Vinyl…

    heute kennen die ja noch nicht mal mehr nen 4/4 Takt…

  • Früher oder später wäre ich eh schwach geworden… Daher glaube ich mal, dass die 44,99€ wirklich ein Angebot sind und habe zugeschlagen.

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